zur englischen Ausgabe

Was Deutschland der Klimawandel kosten wird: Von 2000 bis 2021 sind mindestens 145 Milliarden Euro Schäden durch die Folgen von Hitze, Dürre oder Überschwemmungen entstanden. Alleine 80 Milliarden davon seit 2018. Diese Extremwetterereignisse werden durch den Klimawandel wahrscheinlicher. Bis zur Mitte des Jahrhunderts rechnen Forschende je nach Ausmaß der Erderwärmung mit kumulierten volkswirtschaftlichen Schäden in Höhe von 280 bis 900 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die letzte Woche in Berlin vorgestellt wurde. Zu den finanziell messbaren Schäden kommen zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen, Todesfälle durch Hitze und Überflutungen, die Belastung von Ökosystemen, der Verlust von Artenvielfalt sowie die Minderung von Lebensqualität. rbb24.de

Habeck krempelt Subventionsregeln zur klimagerechten Transformation der Industrie um: Der Minister will die Industrie mit vielen Milliarden Euro aus der Staatskasse modernisieren. An dem bisherigen Transformationsplan gab es aber Kritik. Jetzt hat Habeck nachgeschärft. Die deutsche Industrie kann zeitnah auf massive Unterstützung des Staates bei der Transformation hoffen. Schon ab April sollen Unternehmen beim Bundeswirtschaftsministerium ihr Interesse an den Klimaschutzverträgen anmelden können. Mit den Klimaschutzverträgen bekommen Unternehmen aus der energieintensiven Industrie bis zu 15 Jahre lang die Mehrkosten vom Staat erstattet, die ihnen bei der Umstellung auf eine grüne Produktionsweise entstehen. Die Verträge gelten als zentraler Baustein im Transformationsplan von Habeck. Voraussichtlich 68 Milliarden Euro will der Bund auf diesem Weg zahlen. handelsblatt.com

 

Genau ein Drittel des in Deutschland erzeugten und ins Netz eingespeisten Stroms stammte vergangenes Jahr aus Kohlekraftwerken

das teilte das Statistische Bundesamt mit.  2021 hatte der Anteil noch bei 30,2 Prozent gelegen. Damit nahm die Stromerzeugung aus Kohle binnen Jahresfrist um 8,4 Prozent zu. Inzwischen wird aber auch fast so viel Strom aus Photovoltaik wie aus Erdgas erzeugt. Die Stromerzeugung aus Erdgas ging um 11,3 Prozent zurück, Photovoltaik legt um 19,5 Prozent zu. Insgesamt wurde 1,9 Prozent weniger Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahr.  destatis.de

Einwände gegen LNG-Projekt vor Rügen: Die Deutsche Umwelthilfe hat gegenüber der zuständigen Behörde Einwände gegen ein von RWE geplantes LNG-Projekt vor Rügen erhoben. Das Projekt werde zu Unrecht mittels beschleunigter Verfahren vorangetrieben. Die Rede ist von dem größten fossilen Projekt Europas. Vor Rügen plant der Energiekonzern RWE ein LNG-Terminal, dass nach seiner Fertigstellung im Herbst 2024 eine Import-Kapazität von jährlich bis zu 38 Milliarden Kubikmeter Gas haben soll. Das macht gut die Hälfte der geplanten Kapazitäten aller elf LNG-Terminals aus, die im LNG-Beschleunigungsgesetz der Bundesregierung bereits festgeschrieben sind. Das Gesetz stellt den Bau der Terminals ins „überragende öffentliche Interesse“ und umgeht damit etwa eingehende Umweltverträglichkeits- und Klimafolgeprüfungen.  energiezukunft.eu

„Nationale Wasserstrategie“ – Umweltministerin stellt neues Wassermanagement vor: Das Bundeskabinett wird am 15. März die Nationale Wasserstrategie verabschieden. Das sagte Miriam Haritz, Leiterin der Unterabteilung „Wasserwirtschaft, Gewässerschutz, Bodenschutz“ im Bundesumweltministerium (BMUV), auf der 56. Essener Tagung in Aachen. Hinter allen Beteiligten liege ein über zwei Legislaturperioden andauernder „Marathon“, während dessen die Nationale Wasserstrategie in einem partizipativen Prozess erarbeitet wurde. Alle Ressorts hätten das 120 Seiten starke Dokument gezeichnet. Doch im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf wurden innerhalb der Koalition eine Reihe von Punkten abgeschwächt. Es gebe eine ressortübergreifende Bewusstseinsbildung für das Thema Wasser.  euwid-wasser.deRegierungsentwurf November , Regierungsentwurf 1. März

Dramatische Dürre, trocknet Europa aus? Viel Regen im Winter sei wichtig, damit sich die Wasserreserven in den Böden wieder auffüllen, erklärt Smantha Burgess, Vize-Direktorin des Copernicus Climate Change Service der EU:“Wenn wir aber auf unsere Karten schauen, dann sehen wir ein Defizit bei der Bodenfeuchtigkeit.” In weiten Teilen Europas ist es derzeit so trocken wie noch nie zu dieser Jahreszeit. Mitten im Winter fehlt in vielen Ländern Wasser: im Vereinigten Königreich, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Belgien, Portugal, Frankreich oder Italien. In Südeuropa führt dies bereits schon jetzt zu Ausfällen bei Weizen- und Gerstenernte. Insbesondere beim Auffangen und Wiederaufbereiten von Wasser besteht dringend Handlungsbedarf. dw.com

BMWK will Heizungstausch mit Millionenprogramm fördern: Für den heftig diskutierten schrittweisen Heizungstausch zu klimafreundlicheren Modellen stellt Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck ein milliardenschweres Förderprogramm in Aussicht. Dies solle sich am Einkommen orientieren, kündigte sein Ministerium am Donnerstag in Berlin an. „Niemand rennt in den Keller und reißt das raus“, meinte der Grünen-Politiker mit Blick auf aktuell noch betriebene Gas- oder Ölheizungen. Es solle daher „zahlreiche Ausnahmen, Übergangslösungen und -fristen“ geben, heißt es in einem Papier mit dem Titel „Wohlstand klimaneutral erneuern“, das Habeck vorstellte. rnd.de , tagesspiegel.de

 

BUCHTIPP DER WOCHE:

Klima außer Kontrolle

Wie gut ist Deutschland vorbereitet, wenn Bäche zu reißenden Strömen werden, Städte in immer heißeren Sommern unbewohnbar werden oder sich das Meer die Küste zurückerobert?

Die Journalistinnen Susanne Götze und Annika Joeres haben in ganz Deutschland recherchiert, wie wenig Bund, Länder und Kommunen tun, um uns alle vor den Folgen der Klimakrise zu schützen. Sie decken auf, wie ausgeliefert wir der neuen Klimarealität sind: Unsere Städte sind schlecht auf Hitzewellen vorbereitet, Krankenhäuser nicht ausreichend vor Stromausfällen geschützt und flussnahe Eigenheime oftmals kaum gegen Überschwemmungen gewappnet. Auch unsere Natur, Äcker und Wälder können sich nicht so schnell auf die neuen Wetterverhältnisse einstellen. Die Autorinnen zeigen konkrete Wege auf, die künftig unser Überleben sichern können – mit und nicht gegen die Natur. Fest steht: Es bedarf einer gewaltigen Anstrengung, doch die Anpassung an die Klimakrise ist möglich und nötig.

Wir können den Klimawandel nicht mehr aufhalten, sondern die Krise nur noch abmildern. Wir müssen jedes weitere Zehntelgrad Erderwärmung verhindern – aber uns zugleich auf die vielen großen und kleinen Anpassungen konzentrieren, die schon heute möglich und nötig sind. Denn das ist die Chance, die uns die Klimakrise – neben all den Gefahren – bietet: Sie öffnet ein Fenster für grundlegende Veränderungen zum Besseren. Zu grüneren Städten, lokal produzierter Nahrung, vielfältigen Wäldern und lebendigen statt leer geräumten Landschaften. Wir haben jetzt die Gelegenheit, uns neu mit der Natur und ihren Gewalten zu arrangieren. Uns stehen alle Werkzeuge zur Verfügung, es gibt hoch spezialisierte Expertinnen, kreative Wissenschaftler und viele engagierte Menschen, die überall auf der Welt gegen die Zerstörung und für unser Überleben kämpfen. Wir müssen es nur angehen. piper.de


Dänemark: Startet erstes CCS Projekt.  tagesschau.de
Greenpeace: Demonstriert vor AKWs für sofortiges Aus. n-tv.de
Kritik an Habecks Heizungsregeln: Pläne sind von vorne bis hinten nicht durchdacht. n-tv.de
Klimaaktivistin verurteilt: Sie haben Autofahrer als Geiseln genommen, so der Richter. t-online.de
Windräder: NRW streicht Abstandsregel für Repowering. wdr.de
UNO: Kauft Tankschiff um Ölkatastrophe vor dem Jemen zu verhindern. spiegel.de
Produkte aus CO2: So wird der Klimasünder zum wertvollen Rohstoff. handelsblatt.com
Frankreich: Beginnt mit dem Bau schwimmender Offshore-Windparks. golem.de

Das seventeeen goals Magazin erzählt in inspirierenden Geschichten, wie Menschen die Welt bewegen und zeigt auf, wie jeder einen Beitrag zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele leisten kann.


PODCAST DER WOCHE:

Was ist dran am Hype um Wasserstoff?

Ohne grünen Wasserstoff erreichen wir keine Klimaneutralität. Allerdings ist der Weg dorthin nicht nur kompliziert, sondern wohl auch weniger sauber als erhofft.  Ohne Wasserstoff, genauer ohne grünen Wasserstoff, gibt es in Deutschland keine Klimaneutralität. Das sieht nicht nur die Industrie so, sondern unter anderem auch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Tatsächlich nutzen wir aktuell schon jetzt in Deutschland Wasserstoff. Der ist aber „grau“ und ausgesprochen klimaschädlich, weil bei der Herstellung aus Erdgas ziemlich viel CO2 in die Atmosphäre austritt. Weil wir künftig noch sehr viel mehr Wasserstoff auch als Ersatz für Erdgas und andere fossile Energieträger einsetzen wollen, muss das Wundergas deshalb „grün“ werden. Dafür braucht es aber jede Menge erneuerbarer Energie, mit deren Hilfe dann im Elektrolyse-Verfahren Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird. Klingt kompliziert? Ist es auch. Damit das System einer Wasserstoffwirtschaft „zum Laufen gebracht“ werden kann, plädiert die Wirtschaftsweise Veronika Grimm im Podcast deshalb für „Pragmatismus“. Die Volkswirtin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erklärt, warum für sie zum Beispiel kein Weg an blauem Wasserstoff aus Erdgas vorbeiführt. Dort wird mittels CCS-Technik zumindest ein Teil des klimaschädlichen CO2 bei der Produktion abgefangen und im Boden verpresst. tagesspiegel.de

 


KOMMENTAR DER WOCHE:

Urlaub und Klimawandel: Wir müssen als Reisende neue Wege gehen

von Doris WegnerDie Sorglosigkeit der vergangenen Jahre können wir uns nicht mehr leisten. Das bedeutet aber nicht, dass wir auf Urlaub verzichten sollten.

Und? Haben Sie schon Ihren Urlaub gebucht? Ich auch. Wie so viele. Jetzt im Frühjahr machen die meisten ihr Reisejahr klar. Und wie es derzeit aussieht, könnte in diesem Jahr tatsächlich wieder so viel gereist werden wie vor Corona. Was für ein Privileg, sich ein paar Tage Auszeit nehmen zu können, in einen Flieger zu steigen, um sich vielleicht auf einem anderen Kontinent an einen Strand zu legen.  Es wäre utopisch anzunehmen, dass die Menschen aufhören werden zu reisen, obwohl vor allem der Flugverkehr zu den Top-Verursachern des Klimawandels zählt. Das wäre auch gar nicht unbedingt gut und sinnvoll.

Der absolute Stillstand während der Pandemie hat drastisch vor Augen geführt, was passiert, wenn Touristinnen und Touristen fernbleiben. Auf der Ferieninsel Mallorca rutschten viele unter die Armutsgrenze, weil die Einnahmen von heute auf morgen wegfielen; manchen Frauen blieb nichts anderes übrig als sich zu prostituieren. Nicht nur in Namibia nahm die Wilderei eklatant zu, weil der Verkauf von Elefantenzähnen plötzlich wieder die einzige Verdienstquelle war. In Vietnam stand ein landesweites Projekt für Straßenkinder vor dem Aus, weil der Umsatz der Reisenden in den Ausbildungs-Restaurants fehlte. Nur drei Beispiele dafür, welche Rolle der Tourismus wirtschaftlich, sozial und auch für den Umwelt- bzw. Tierschutz hat.  ….Doch es wäre falsch, die Verantwortung ausschließlich in die Hände der Verbraucher zu legen. Die Reisebranche hat lange Zeit die Brisanz des Klimaschutzes ignoriert und ihre Möglichkeiten vernachlässigt – wenn man mal von ein paar schicken Vorzeigeobjekten absieht. Schon längst hätten Hotels in der Breite mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden können. Der Einsatz von Bio-Alternativen zu Kerosin steckt noch immer in den Anfängen, als ob die Problematik nicht schon lange genug bekannt wäre. Und bei vielen Kreuzfahrtschiffen kommt wegen der Gaskrise wieder Marinediesel zum Einsatz. Dennoch: Es ist viel in Bewegung geraten, weil für die Reisekonzerne spürbar wurde, wie durch grüne Alternativen und die Senkung des CO2-Ausstoßes langfristig Kosten gesenkt werden könnten. Der Weg aber ist in diesem Fall nicht das Ziel. Dieses lautet: mehr Achtsamkeit für unsere Welt, die ohne das Reisen in vielerlei Weisen ärmer wäre. augsburger-allgemeine.de


MOBILITÄT:

Flickenteppich beim 49 Euro-Ticket: Das neue Deutschlandticket sollte eigentlich so einfach werden wie das 9-Euro-Ticket. Doch schon vor den finalen Beschlüssen ist klar: Das wird es nicht. Und das beginnt schon beim Preis: Nicht für jeden wird das sogenannte 49-Euro-Ticket 49 Euro kosten. rnd.de

Chinas starker Mann hat Batteriezellkonzern auf dem Kieker: 37 Prozent des weltweiten Markts für Batteriezellen wird von der chinesische Firma CATL kontrolliert. Während das Unternehmen international Kooperationen eingeht, liefert sich CATL auf dem heimischen Markt einen Preiskrieg mit der Konkurrenz. Das stört selbst Präsident Xi Jinping.  Der chinesische Batteriezell-Riese CATL ist ins Visier von Staatspräsident Präsident Xi Jinping geraten. Der Status des Unternehmens als Weltmarktführer bei Batteriezellen für E-Autos sorge bei ihm für gemischte Gefühle, sagte Xi der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge. Er sei glücklich über die Führungsposition des Unternehmens, aber besorgt über die damit verbundenen Risiken. n-tv.de

Wissing: „Klima-Blabla“ bringt Deutschland nicht voran: Deutschland muss nach Ansicht von Bundesverkehrsminister Volker Wissing den Weg zur Klimaneutralität mit einer technologieoffenen und innovationsfreundlichen Politik beschreiten. „Wir können unser Land nur mit konkreten Vorschlägen voranbringen und nicht mit Klima-Blabla“, sagte er am Samstag in Mainz auf dem rheinland-pfälzischen FDP-Parteitag, auf dem er als Landesvorsitzender bestätigt wurde. In seiner Grundsatzrede verteilte er Seitenhiebe auf die Grünen, mit denen die FDP sowohl im Bund als auch im Land am Koalitionstisch sitzt. Die Landespolitik streifte er nur. faz.net

Konzept für klimafreundliches Fliegen: Luftfahrtbranche verabschiedet sich vom Modell Billigflug. tagesspiegel.de

E-Mobilität: Missbrauch von Prämien kostet Staat dreistelligen Millionenbetrag. faz.net

Frust bei EU-Partnern über Blockade von Verbrenner-Aus: EU-Diplomaten in Brüssel sprechen von einem Vertrauensbruch und kritisieren die Uneinigkeit der Regierung in Berlin in der Debatte um das Verbrenner-Verbot. In Zukunft werde man sich immer fragen, „was ein Abkommen mit Deutschland überhaupt noch wert ist“. Die anhaltende deutsche Blockade des geplanten Aus für neue Verbrenner ab 2035 stößt bei europäischen Partnern auf Unverständnis und Entsetzen. EU-Diplomaten in Brüssel sprechen von einem Vertrauensbruch und kritisieren die Uneinigkeit der Regierung in Berlin. Auch die Führungsstärke von Kanzler Olaf Scholz (SPD) wird infrage gestellt. welt.de

WASSERSTOFF:

Studie zum Wasserstoff-Wertschöpfungspotential aus Offshore-Windenergie im Norden: Der Studie „Wertschöpfungspotenziale Wasserstoffproduktion und Offshore Windenergie in Norddeutschland“ von Trend:research zufolge wächst die Bedeutung der Wasserstoffproduktion zur Energiebereitstellung sektorenübergreifend, um die energieintensive Industrie, Teile der Mobilität wie beispielsweise die Schifffahrt und weitere Sektoren zu dekarbonisieren. Für Norddeutschland bringt diese Entwicklung aufgrund regionaler Alleinstellungsmerkmale große Chancen mit sich, Vorreiter bei der Industrialisierung des Wasserstoffs in Deutschland und Europa zu werden und damit Wertschöpfungspotenziale und insbesondere Beschäftigung für die Region zu sichern. Im günstigsten Fall werden 45.000 Beschäftigte und über 20 Milliarden Euro jährlichem Umsatz prognostiziert. Neben der WAB e. V. sind PwC Deutschland, Erneuerbare Energien Hamburg sowie die Bundesländer Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen die Auftraggeber der Studie. Studie zum Download

Wasserstoff-Passagiermaschine absolviert 15-minütigen Testflug: 15 Minuten dauerte der Testflug des Wasserstoffflugzeugs von Universal Hydrogen. Für den Test wurde einer der Turbinenmotoren durch einen Brennstoffzellen-Elektroantriebsstrang ersetzt. Nächster Punkt auf der Agenda: ein Zertifikat für Passagierflüge bis 2025. t3n.de

Europas Industrieverbände fordern mehr Atomstrom-Wasserstoff: Die europäische Stahl- und Chemieindustrie fordern, dass nuklear erzeugte Kraftstoffe in die Ziele der EU für erneuerbare Energien einzubeziehen. Damit schließen sich die Industrieverbände Frankreich an. Der Aufruf zum Handeln wurde von Industriegruppen aus der Stahl-, Düngemittel- und Chemiebranche unterzeichnet. Sie gelten als die wahrscheinlichsten Abnehmer von sauberem Wasserstoff in den kommenden Jahren. euractiv.de

Grün, aber noch nicht ausgereift:  Heizen mit Wasserstoff – wann ist das eine gute Alternative? rnd.de

Wie eine natürliche Batterie: Dieses Enzym wandelt Luft in Strom um: Australische Forscher haben ein Enzym entdeckt, das Luft in Energie umwandeln kann. In einer Studie  zeigen die Wissenschaftler, dass das Enzym geringe Mengen an Wasserstoff, die in der Luft vorkommen, nutzt, um daraus Strom zu erzeugen. t3n.de

Top-Standort Dithmarschen: Im hohen Norden Deutschlands siedeln immer mehr Hightech-Terminologien an. Denn: Dithmarschen gilt als Top-Standort für innovative Energieprojekte und beherbergt auch traditionelle „Sünndreiher“. An Deutschlands Küste entsteht das grüne Silicon Valley. Einen Anker bildet die Raffinerie in Heide. Hier koordiniert man  das Projekt „Westküste 100“, investiert da mit Partnern 100 Millionen Euro. „Ziel ist, in industriellem Maßstab im ersten Schritt mittels Elektrolyse aus erneuerbarem Strom grünen Wasserstoff zu erzeugen“, sagt die Bereichsleiterin Commercial and Economics, Sandra Niebler. In der nächsten Stufe „Hyscale 100“ soll dann grüner Wasserstoff im großindustriellen Maßstab hergestellt werden, mit 700 Megawatt Elektrolyseleistung. Die Umstellung von Prozessen soll perspektivisch die Bindung von einer Million Tonnen CO₂ pro Jahr bewirken. focus.de

LETZTE WOCHE IM BUNDESTAG:

Reform soll Infrastrukturprojekte beschleunigen: Die Reform des Raumordnungsgesetzes (ROG) beinhaltet im Wesentlichen die Modernisierungen und die Vereinfachungen bei der Aufstellung von Raumordnungsplänen sowie Aspekte der Verfahrensbeschleunigung bei Großprojekten durch entsprechende Änderungen der Raumverträglichkeitsprüfung, heißt es in der Antwort (20/5861) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/5636) der AfD-Fraktion. Angesichts der vielen Infrastrukturvorhaben, von Windparks über Zugstrecken bis hin zu großen Industrieanlagen, sollen mit der geplanten Novellierung die Verfahren beschleunigt und die Planungssicherheit erhöht werden. Im Gesetzentwurf sei vorgesehen, dass die Raumordnungsverordnung leicht modifiziert werde. Die Prüfung der Raumordnungsverordnung habe ergeben, dass eine Ergänzung oder Verkleinerung des Kataloges der Vorhaben nicht angezeigt sei. Die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Aufstellung von Bundesraumordnungsplänen bleibe sichergestellt, heißt es in der Antwort.

Regierung zu deutsch-namibischer Energiekooperation: Das Projekt des Hyphen-Konsortiums zur Erzeugung von grünem Wasserstoff beziehungsweise grünem Ammoniak im Rahmen einer deutsch-namibischen Energiekooperation ist privatwirtschaftlicher Natur. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (20/5750) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (20/5379) hervor. Einzelheiten des Projekts seien der Bundesregierung noch nicht bekannt. „Die Bundesregierung unterstützt deutsche privatwirtschaftliche Unternehmen bei ihrer Handels- und Investitionstätigkeit im Ausland nach Prüfung unter anderem mittels des Instrumentariums der Außenwirtschaftsförderung. Anträge des Hyphen-Konsortiums auf entsprechende Unterstützung liegen der Bundesregierung aktuell nicht vor.“

 

WÖRTLICH GENOMMEN:

Wenn durch den CO2-Preis das CO2-intensive Produkt doppelt so teuer wird und es eine Alternative gibt, dann wird das CO2-intensive einfach nicht mehr nachgefragt.

Anke Weidlich, ist Wirtschafts­ingenieurin und Professorin für Technologien der Energie­verteilung an der Universität Freiburg, …Aber klar: Es gebe auch Bereiche, wo wenig Alternativen vorhanden seien. Dann würden sich Menschen vielleicht gezwungen sehen, das teurere Produkt zu nehmen. Und das sei wiederum die Herausforderung. Wie könne man mit Preisen die richtige Steuerung erzielen und zugleich verhindern, dass die Gerechtigkeit auf der Strecke bleibe? Gebe es in der Gesellschaft das Gefühl, dass sich die hohen Einkommen freikaufen könnten, dann werde zu Recht die Akzeptanz leiden. Sie sähe derzeit keine offensichtlichen Kandidaten für sogenannte soziale Kipppunkte, bei denen ein selbstverstärkender Prozess zu klimafreundlichem Verhalten in Gang komme. Technologisch gebe es das schon eher, wie bei der Solarenergie. Ursprünglich sei sie die teuerste Energieform gewesen, heute sei sie an manchen Standorten die günstigste. Das führe zu einem exponentiellen Wachstum. Und das könne, wie wir wissen, Dinge ganz schnell verändern. klimareporter.de

Das deutsche Tennet-Netz ist quasi die Achillesferse der Energiewende, dort sollen die großen Leitungen gebaut werden, um die Windenergie aus dem Norden nach Süddeutschland zu bringen. Nach der Jahrtausendwende mussten die Energieversorger im Zuge der Liberalisierung und Neuordnung des Strommarkts ihre Netze vom sonstigen Geschäft abspalten. Stromerzeugung, Netzbetrieb und Handel wurden getrennt. Deshalb wurden die Netzgesellschaften damals ausgegliedert.

Mirko Schlossarczyk, Strommarkt-Experte vom Beratungsunternehmen Enervis ,…der belgische Netzbetreiber Elia habe zum Beispiel 50Hertz übernommen. Und das Eon-Netz sei an Tennetgegangen. Damals sei übrigens darüber nachgedacht worden, eine deutsche Netzgesellschaft zu gründen und dort die vier deutschen Netzbetreiber zu vereinigen. Dafür hätten allerdings massive Steuergelder aufgewendet werden müssen. Heute beziffere allein Tennet die aktuell nötigen Investitionen für den Ausbau seines deutschen Netzes auf 15 Milliarden Euro. n-tv.de

AFRIKA:

In Afrika ist Telecom-Zugang der Schlüssel zu Gleichberechtigung: Finanzielle Ausgrenzung wird häufig als eines der schlimmsten Hindernisse für gesellschaftliche Teilhabe angesehen, von der Frauen weltweit stark betroffen sind. Besonders akut ist das Problem in unterversorgten Gebieten in Schwellen- und Entwicklungsländern, wo der Zugang zu Bank- und Finanzdienstleistungen massiv eingeschränkt sein kann. Ebenso schwierig, aber vielleicht weniger im öffentlichen Bewusstsein verankert, ist das Problem der Kommunikationsbarrieren. „Bestimmte Gruppen werden von Telekommunikationsnetzen ausgeschlossen, so dass sie Basis-Transaktionen wie beispielsweise mobile Zahlungen nicht durchführen können. Auch dieses Hindernis betrifft leider unverhältnismäßig viele Frauen“, schreibt Thembeka Stemela Dagbo, Fondsmanagerin des Diversity & Inclusion Fund von M&G Investments, „wichtig zu wissen: Ausgerechnet im Telekommunikationssektor und bei Sendeturm-Betreibern ist der Frauenanteil in den Belegschaften extrem niedrig – auch in Afrika.“ Die Telekommunikationsunternehmen spielen eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Mobilfunk-, Daten- und Finanzlösungen in unterversorgten Regionen und erreichen so Millionen von Menschen. Vor allem Frauen profitieren von diesen Lösungen, da etwa 60% von ihnen in Afrika südlich der Sahara finanziell quasi vom System ausgeschlossen und daher auf mobile Zahlungslösungen angewiesen sind, um Transaktionen und Bankgeschäfte zu tätigen. Dies ist gemäss Dagbo besonders wichtig, da fast 90% der Frauen in Afrika südlich der Sahara im informellen, also nicht staatlich erfassten Sektor tätig sind. Afrikanische Telekommunikationsunternehmen und Betreiber von Sendemasten spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung der sozialen Eingliederung von Frauen und unterversorgten Bevölkerungsgruppen in ihren Gemeinden. Deshalb müssen sie sich auch für eine stärkere Frauenförderung in einer Branche einsetzen, die weiterhin von Männern dominiert wird, wie Dagbo weiter schreibt. investtrends.ch

Kenias schlagende Großmütter: Warum Afrikas Frauen nicht auf Retterinnen aus dem Westen warten. Und was wir von afrikanischen Feministinnen lernen können. Die Bedeutung feministischer Bewegungen in afrikanischen Gesellschaften, ohne dass es dafür eines Anstoßes von außen bedürfte. In den vergangenen Jahren haben das eindrucksvoll die Aktivistinnen der sudanesischen Demokratiebewegung gezeigt, die bei den Protesten und beim Sturz des Diktators Omar al-Baschir eine tragende Rolle spielten – ähnlich den Frauen im Iran bei den Demonstrationen der vergangenen Monate gegen das Regime. Die Sudanesinnen können sich dabei auf eine historische Tradition des weiblichen Widerstands stützen. zeit.de

UN besorgt wegen Cholera-Ausbruchs in Südost-Afrika: In mehreren afrikanischen Ländern grassiert Cholera, es gibt Zehntausende Fälle und viele Hundert Tote. Die Ursachen werden sich wohl so bald nicht beseitigen lassen. Und nun droht auch noch ein Unwetter. Elf Länder im östlichen und südlichen Afrika erleben nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef einen «äußerst besorgniserregenden» Cholera-Ausbruch. In den vergangenen 13 Monaten seien etwa 68.000 Fälle und knapp 1800 Todesfälle registriert worden, teilte Unicef mit. Es werde jedoch eine wesentlich höhere Dunkelziffer vermutet, da viele Fälle nicht gemeldet würden. Die am stärksten betroffenen Länder seien Malawi und Mosambik. welt.de

Großanlage in Mauretanien soll Wasserstoff liefern: Grüner Wasserstoff soll Deutschland klimaneutral machen – doch der ist knapp. In Westafrika gibt es nun ein neues Großprojekt, das helfen soll, daran etwas zu ändern. In Mauretanien entsteht eine riesige Elektrolyseanlage mit deutscher Beteiligung. Im nordwestafrikanischen Mauretanien soll eine Großanlage zur klimaneutralen Herstellung von Wasserstoff entstehen. Die Elektrolysekapazität könnte in der Endstufe bis zu 10 Gigawatt erreichen, wie der Projektentwickler Conjuncta in Hamburg mitteilte. Produziert werden könnten grüner Wasserstoff, Ammoniak sowie erneuerbare Kraftstoffe für den Export, insgesamt bis zu acht Millionen Tonnen pro Jahr. Der Strom soll im Hinterland von Windrädern und Photovoltaikanlagen erzeugt werden n.tv.de

Dürre in Nordkenia bedroht Nationalpark: In Ostafrika hat es seit fünf Jahren kaum bis gar nicht geregnet. Vor allem im Norden Kenias, in vielen Teilen Somalias, im Süden Äthiopiens und im Norden Ugandas bedroht die Situation das Leben vieler Menschen. Die Böden sind zu trocken für landwirtschaftlichen Anbau; viele Hirtenfamilien haben bereits bis zu 70 Prozent ihres Viehbestands verloren. Allein in Kenia befinden sich nach Angaben der Welthungerhilfe 4,4 Millionen Menschen aufgrund der Dürre in einer Ernährungskrise; die Regierung hat bereits den Notstand ausgerufen. Während sich Organisationen vor Ort um Hilfe für die zahllosen Betroffenen bemühen und die Zahl der Hungertoten täglich steigt, treten auch in den Nationalparks des Landes die Folgen der Dürre zutage: Wie der International Fund for Animal Welfare (IFAW) Ende Januar mitteilte, seien allein im Amboseli-Nationalpark zwischen Juni und November 2022 insgesamt 6.093 Tiere verendet.  faz.net

Südafrika: Präsident bildet Kabinett um. africa-live.de

Tunesien: Mit einer Rede gegen Einwanderer aus anderen afrikanischen Ländern hat der tunesische Präsident Saied rassistische Gewalt angeheizt. Mehrere afrikanische Länder holen nun ihre Bürger aus Tunesien zurück. tagesschau.de

MEHR WISSEN:

Lebensmittelproduktion als Teil der Klimakrise: Die Lebensmittelproduktion leistet einen großen Beitrag zur Erwärmung des Planeten. Der Agrarsektor ist für etwa die Hälfte des Methanausstoßes und drei Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich, Tendenz steigend. Einige wenige Lebensmittel sind dabei für den Großteil der Emissionen verantwortlich. An erster Stelle steht ein Bereich, der schon bisher im Verdacht stand, wenig nachhaltig zu sein: die Fleischproduktion. Fleisch von Wiederkäuern und Nichtwiederkäuern macht laut den neuen Ergebnissen tatsächlich den größten Teil aus, gefolgt von der Milchwirtschaft. Erst an dritter Stelle steht mit Reis ein nicht-tierisches Lebensmittel. Ein Team um die Klimaforscherin Catherine Ivanovic von der Columbia-Universität in New York hat nun, basierend auf der vorhandenen wissenschaftlichen Literatur, die bisher genaueste Prognose des Treibhausgasausstoßes der Lebensmittelproduktion erstellt und die Ergebnisse im Fachjournal „Nature Climate Change“ publiziert. Die schlechte Nachricht lautet: Bis zum Jahr 2100 könnte allein die Lebensmittelproduktion die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten um 0,9 Grad steigen lassen. 60 Prozent davon gehen auf das Konto von Methan, weitere 20 Prozent gehen auf CO2 zurück. Für die restlichen 20 Prozent sorgt das weniger bekannte Treibhausgas Lachgas, das vor allem von Düngemitteln stammt.  derstandard.at

Was Flächenversiegelung mit der Eintagsfliege zu tun hat:  „Urban stream“-Syndrom nennt man die Krankheit, die die Landschaft befällt. Immer mehr Felder, Wiesen und Wälder verschwinden unter Neubaugebieten, Gewerbeparks und Einkaufszentren, aber auch Parkplätzen und Straßen. Von den 3,2 Prozent, die die Flächenversiegelung demnach in Deutschland zwischen 2006 und 2015 zunahm, lagen 20 Prozent auf dem Land. Nicht, wie bisher angenommen, in städtischen Räumen. Das hat Folgen für die Versickerung von Regen im Boden. Das Regenwasser fließt oberflächlich ab und trägt insbesondere in Gewässernähe zur Verschlechterung der Wasserqualität und Süßwasserartenvielfalt bei. Vor allem die heimische Artenvielfalt und die Häufigkeit von Arten nimmt ab. Besonders leiden empfindliche Arten wie Eintagsfliegen, Steinfliegen oder Köcherfliegen an erhöhten Phosphorwerten. Alle drei sind Anzeiger für gesunde Fluss-Ökosysteme.  Für die Forschenden ist die zunehmende Verstädterung des ländlichen Raums eine wachsende Umweltbedrohung. Auch andere Wissenschaftler halten die Urbanisierung – neben dem Klimawandel – für eine der beiden Hauptbedrohungen für die Süßwasserbiodiversität in den kommenden Jahrzehnten. zeit.de

Wie Australiens Waldbrände die Ozonschicht zerstörten: Die katastrophalen Brände von 2019 und 2020 haben auch die Ozonschicht in Mitleidenschaft gezogen: Offenbar setzte der Rauch schädliche Chlormoleküle in der Stratosphäre frei. Die australischen Brände erzeugten die gewaltigste jemals aufgezeichnete Rauchfahne, die etwa eine Million Tonnen Rauch in Höhen von bis zu 30 Kilometern freisetzte. Dieser reichte damit bis weit in der Stratosphäre, jenen Teil der Atmosphäre, in dem sich die Ozonschicht befindet, die die Erde vor schädlicher ultravioletter Strahlung schützt, erklärt Studienautor Kane Stone, Atmosphärenchemiker am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge. In den Monaten nach den Waldbränden war das Ozonloch, das jedes Jahr über der Antarktis entsteht, größer als in den Vorjahren. Zudem blieb die Ozonschicht länger ausgedünnt als üblich. spektrum.de

 

Thailand: 200.000 Thailänder wegen Smog im Krankenhaus. zdf.de
Weltraummüll: Wissenschaftler fordern weltweite Anstrengungen zur Beseitigung von Weltraummüll. mdr.de
Hotellerie: Wie der Umbau zur Nachhaltigkeit gelingen kann. tophotel.de 

KALENDER:

Future of Food and Farming

Artenretter Ackerbau? Der Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft?

Diese Frage stellen wir uns am 16. März ab 16:30 Uhr in der 7. Auflage unserer Diskussionsreihe „The Future of Food and Farming“. Es warten interaktive Formate, spannende Gäste und ein lockerer Austausch bei Getränken und Fingerfood auf Sie. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Programm

16:30 Uhr

Impulsvortrag von David Spencer (RWTH Aachen und Autor von „Alles bio-logisch?!“)

17:00 Uhr

Paneldiskussion mit:

Dr. Bettina Hoffmann, MdB (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz)
David Spencer (RWTH Aachen)
Dr. Lina Seitzl, MdB (Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Biodiversität)
Dr. Petra Dieker (Thünen-Institut)

Moderiert wird die Diskussion von Heike Zeller.

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DAS LETZTE:

Anschluss verloren? Deutsche Patentanmeldungen lassen nach

Deutschlands Erfinder in Industrie und Forschung schwächeln bei ihren jährlichen Patentanmeldungen – im Gegensatz zur ausländischen Konkurrenz. Die Zahl der einheimischen Patentanmeldungen ist im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 37.194 zurückgegangen, wie das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in München am Donnerstag berichtete. Aus dem Ausland wurden 20.020 Erfindungen und Entwicklungen zur Patentierung angemeldet, das waren 6,8 Prozent mehr als 2021. heise.de

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Alle Bilder, wenn nicht anders ausgewiesen: pixabay.com

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